MiroPell als hygienische Einstreu-Alternative für den Hühnerstall
Hühner und ihre geflügelten Artgenossen stellen an ihre Einstreu ganz besondere Bedingungen. Sie muss sich gut zum Scharren, Picken und Staubbaden eignen – dieses natürliche Verhalten ist den Tieren von Geburt an wesenseigen. Es ist ein instinktiver Drang, den sie nicht erst von ihren Muttertieren lernen, sondern ihn in sich tragen und für ihr Wohlbefinden ausüben müssen. MiroPell, unsere natürliche Einstreu aus Miscanthus, bietet Geflügel genau diese Eigenschaften und schützt die Tiere zusätzlich vor schädlichem Ungeziefer wie Milben. Außerdem absorbieren MiroPell Pellets unangenehme Gerüche im Hühnerstall.
MiroPell für mehr Hygiene im Hühnerstall
Miscanthus bietet Schädlingen von Natur aus kein lebenswertes Milieu. Diese Eigenschaft hat sich besonders in der Hühner- und Geflügelhaltung bewährt. Denn im Kot des Geflügels tummeln sich zahlreiche Krankheitserreger. Das Gefieder der Tiere ist eine Wohlfühlzone für Milben und anders Ungeziefer. Die nisten sich besonders gern in den Hohlräumen der Strohalme ein und vermehren sich dort munter. Um die Hühner vor den Schädlingen zu schützen, müsste der Stall wöchentlich penibel gereinigt, desinfiziert und frisch eingestreut werden. Das macht viel Mühe, kostet Zeit und produziert ein großes Mistvolumen.
MiroPell nimmt Ihnen einen großen Teil der Arbeit ab. Denn die Miscanthus-Pellets bieten Milben und anderem Ungeziefer keinen Nistraum. Die Pellets binden Feuchtigkeit und zerfallen. Übrig bleibt eine trockene, hygienische und antiparasitäre Matte, die zum Scharren und Staubbaden einlädt. Dem Hühnerkot wird die Feuchtigkeit entzogen, die Hühnerfüße stehen im Trockenen.
MiroPell sorgt für gute Luft im Hühnerstall
Miscanthus als nachwachsender Rohstoff, der schon während seiner Wachszeit Tonnen an CO 2 umwandelt, nimmt diese positive Eigenschaft für gute Luft auch mit in den Pelletzustand. Unsere Miscanthus-Häcksel haben kurz nach dem Schnitt eine Restfeuchte von knapp 10 Prozent. Durch den Pressvorgang entweicht die übrige Feuchte. Übrig bleiben etwa zwei Zentimeter große, trockene Pellets, die ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufsagen können. Aufgrund der nicht vorhandenen Restfeuchte bieten die Pellets schädlichen Keimen, Pilzen, Bakterien und Ungeziefer kein Lebensmilieu. Diese Eigenschaft bietet MiroPell auch noch als aufgequollene als Einstreu im Hühnerstall. Ammoniakgase haben keine Entstehungschance, denn sie werden vom Miscanthus direkt gebunden.
MiroPell – Misten war nie so einfach
Der Hühnerkot wird fermentiert und kann mühelos täglich mit einem Rechen aus dem Stall geholt werden. Ihr Arbeitsaufwand für die Reinigung des Stalls minimiert sich immens. Ebenso reduziert sich das Mistvolumen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu Stroh. Wir empfehlen, die komplette Einstreu nach etwa sechs Monaten einmal komplett zu tauschen, den Stall mit Mikroorganismen zu desinfizieren und neu einzustreuen. Die alte Matte können Sie problemlos über den Kompostierer entsorgen. Rechenbeispiel für einen 25 Quadratmeter großen Hühnerstall: Für die neue Matte verteilen Sie einfach fünf 15 kg Säcke MiroPell im Hühnerstall und übergießen sie mit einer Gießkanne (10 Liter) kaltem Wasser. In diesem Fall zählt: weniger ist mehr. Denn die nicht aufgequollenen Pellets behalten ihre ganze Saugkraft. Miscanthus kann das 400-fache an Eigengewicht Flüssigkeit aufnehmen. Deshalb wird die Matte sich immer wieder selbst trocknen. Eine ausführliche Anleitung, wie Sie MiroPell zum ersten Mal anwenden, finden Sie HIER (BITTE LINK SETZEN).
MiroPell lässt sich gut entsorgen
Holzspäne neigt zur Versauerung. Daher wird sie von Landwirten und Biogasanlagen inszwischen sehr ungern entsorgt. Unsere MiroPell Miscanthus-Einstreu dagegen ist pH-neutral und kann vom Erdreich und den Biogasanlagen vollständig verwertet werden. Mehr noch: Miscanthus ist ein guter Dünger für den Acker.
Die Vorteile von MiroPell
- Verbesserung der Hygiene im Hühnerstall
- Trägt zur Gesundheit des Geflügels bei
- Dient ihren natürlichen Trieben wie Scharren, Picken und Staubbaden optimal
- Trockene, antiparasitäre Stallmatte
- Gutes Stallklima
- Reines Naturprodukt, Rohstoff Miscanthus (Elefantengras bzw. China-Schilff)
- Keine Zusatzstoffe
- Geringe Lagerfläche im Vergleich zu Späne und Stroh
- Miscanthus ist schon vor der Ernte gut fürs Klima – wandelt Tonnen an CO 2 um
- Hohe Saugkraft
- 80 Prozent weniger Mistaufkommen
- Die Einstreu muss nur einmal im halben Jahr komplett getauscht werden
- Hohe Geruchsbindung von Ammoniakgasen
- pH-Neutral
- Gut über Acker oder Biogasanlage zu entsorgen
- Guter Dünger für den Acker, das Blumenbeet und das Gewächshaus
| Produkteigenschaft |
Wert |
| Inhalt: |
30,00 kg
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Einstreu für Geflügel vorbereiten
Bevor die Einstreu im Hühnerstall oder in der Voliere eingesetzt wird, sollte der Bereich gründlich gereinigt werden. In unserem Beispiel gehen wir von einer Fläche von etwa 12 Quadratmetern aus. Nach dem vollständigen Ausmisten empfehlen wir, den Boden gut trocknen zu lassen und bei Bedarf mit Mikroorganismen zu behandeln. Effektive Mikroorganismen helfen dabei, Stoffe abzubauen, die für unangenehme Gerüche und ein schlechtes Stallklima verantwortlich sind – dazu zählen Ammoniak, Kotreste, Pilze und Bakterien. Nützliche Mikroorganismen unterstützen den natürlichen Abbau organischer Stoffe und tragen zu einem gesunden Umfeld für das Geflügel bei.
Einstreu im Stall verteilen
Nach der gründlichen Reinigung wird die Einstreu im Stall verteilt. Wir empfehlen eine Grundschicht von etwa fünf bis sieben Zentimetern. Das entspricht bei einer Fläche von 12 Quadratmetern ungefähr 120 bis 150 kg Einstreu, je nach gewünschter Höhe. Die Säcke können direkt im Stall geöffnet werden, sodass kein zusätzlicher Schmutz im Umfeld entsteht. Verteilen Sie die gewünschte Menge gleichmäßig auf der gesamten Fläche. Zum Verteilen können Sie eine Gabel, einen Rechen oder eine Streuhilfe verwenden.
Einstreu leicht anfeuchten
Füllen Sie anschließend eine Gießkanne (ca. 10 Liter) und befeuchten Sie die Oberfläche der Einstreu leicht. Die Pellets quellen nach kurzer Zeit auf und bilden eine lockere, saugfähige Schicht. Die darunterliegenden Pellets lösen sich nach und nach durch Feuchtigkeit und Bewegung der Tiere. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Je trockener die unteren Schichten bleiben, desto mehr Flüssigkeit können sie aufnehmen. Miscanthus-Pellets können ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit binden.
Einstreu – bereit für Geflügel
Die so entstandene Grundschicht kann je nach Haltungsform mehrere Wochen im Stall verbleiben. Dank der hohen Saugkraft, der guten Geruchsbindung und der natürlichen Eigenschaften ist die Einstreu besonders ergiebig. Wir empfehlen, regelmäßig kleine Mengen nachzustreuen, um die Oberfläche frisch zu halten. Dadurch reduziert sich nicht nur der Arbeitsaufwand, sondern auch das Mistvolumen erheblich.
Tägliche Pflege im Stall
Mit einer Gabel oder einem geeigneten Werkzeug lassen sich Kot und verschmutzte Stellen täglich schnell entfernen. Stark verschmutzte oder nasse Bereiche sollten gezielt entfernt und mit frischer Einstreu ergänzt werden. Auch hier gilt: Weniger ist mehr, da die Pellets ihr Volumen nach dem Aufquellen deutlich vergrößern. Bei trockenem Wetter können feuchte Stellen außerhalb des Stalls getrocknet und anschließend wiederverwendet werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Einstreu regelmäßig aufzulockern, um die Luftzirkulation zu verbessern und die Hygiene im Stall zu erhalten.